"Wir gehen mit der Welt um,
als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum."

Jane Fonda

Umwelt- und Naturschutz nehmen weltweit einen immer höheren Stellenwert ein. Nicht zuletzt verdeutlichen uns die Auswirkungen der Klimakatastrophen, die wir täglich über die Medien aus allen Regionen dieser Welt miterleben können, die Notwendigkeit, verantwortlicher mit der Natur umzugehen.

 

Allwöchentlich sterben u. a. etwa 3 von 42.000 noch auf der Erde existierender Fischarten aus.
Die Ursachen hierfür sind mittlerweile fast so vielfältig wie die Natur selbst. Verseuchte Gewässer, Überfischung, Klimawandel und Killeralgen, die alles tierische Leben vernichten, seien hier nur beispielhaft als ursächliche Faktoren des dramatischen Artensterbens benannt. Den meisten Menschen sind diese erschreckenden Entwicklungen in der Natur weder bekannt noch bewusst.

Die unterschiedlichsten Institutionen und Umweltorganisationen bemühen sich seit vielen Jahren, die Natur vor zunehmender Verschmutzung und Zerstörung durch den Menschen zu schützen und bedrohte Tierarten durch beherzte Artenschutzprogramme, teilweise in Zusammenarbeit mit der Politik, zu erhalten.

Die wissenschaftliche Forschung lehrt uns, dass der Ursprung des Lebens im Wasser zu finden ist, aus dem sich im Laufe der Evolution auch der Mensch entwickelte. Auch die Hoffnung, dass die Ressourcen aus Flüssen, Seen und Meeren unerschöpflich zur Ernährung der Weltbevölkerung beitragen könnten, ist wegen Überfischung, Vergiftung und Verschmutzung der Gewässer wie eine Seifenblase zerplatzt. Dennoch erhalten das Wasser und seine Bewohner viel weniger Aufmerksamkeit, als sie verdienen.

Dagegen muss effektiv und nachhaltig etwas unternommen werden!

Hier knüpft die im Jahre 2002 nach der Vorlage des Artikel 6 des Übereinkommens über die biologische Vielfalt zur 6. Vertragsstaatenkonferenz in Den Haag gegründete Fisch-Gen-Datenbank-Stiftung an. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, unter der globalen Benennung Living-Earth-Project nicht nur wildlebende Säugetiere, Vögel, Reptilien, etc. – sondern auch speziell alle ca. 42.000 Fischarten zu schützen.

Der Name Fisch-Gen-Datenbank ist Programm und steht einerseits für die Art und Weise der Arterhaltung, andererseits jedoch ist er nicht mit Genforschung in der allgemeinen Begrifflichkeit zu verwechseln. Das Genom jeder einzelnen Art bleibt unangetastet und unverändert. Vielmehr werden in spezifischer Form Ressourcen geschaffen. Diese können dann nach dem Aussterben einer jeweiligen Tierart wieder reaktiviert, artgerecht nachgezüchtet und in die Natur ausgewildert werden. Um es zu betonen:
Unsere Grundlagenforschung, die mittlerweile abgeschlossen ist, hat mit klonen absolut nichts gemein! Der Aufwand ist unbestritten groß. Die Stiftung ist sich einig mit allen Umweltorganisationen und Konferenzen der UNO:
Es wird Zeit, dass wir Menschen beginnen umzudenken.

Finanziert werden die Ziele der Stiftung durch Spenden, Stiftungen, Förderungen und die Realisierung eigener Projekte.

All dies ist

Living-Earth-Project